28. Juli 2021

Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025: Corona-Pandemie im Blick

Der Tourismus zählt zu den Branchen, die weltweit am stärksten von der Coronakrise getroffen wurde. Die Bewältigung dieser Krise hat in einigen Bereichen deutlichen Handlungsbedarf zutage gefördert, an denen die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz bereits seit 2018 arbeitet.

Neben kurzfristigen Öffnungsszenarien sind insbesondere mittel- und langfristige Maßnahmen gefragt, die den touristischen Betrieben eine echte Perspektive und Unterstützung bieten. Hier haben die vergangenen Monate gezeigt, dass die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 wichtige Zukunftsthemen aufgreift und Impulse setzen wird. Hinzu kommt, dass mit dem vereinbarten Collective Impact alle Partner der Tourismusstrategie gemeinsam an Lösungen für die anstehenden Probleme arbeiten.

Trends aus Corona:

Die Pandemie hat einen deutlichen Digitalisierungsschub bewirkt. Nicht nur die notwendig gewordene Umstellung auf digitale Videokonferenzen auf der Arbeitsebene ist ein Beleg hierfür. Im System Tourismus hat sich die Digitalisierung als vordringliches Handlungsfeld im Arbeitskreis Tourismusstrategie herauskristallisiert. Im Rahmen einer Digitalkonzeption sollen mittels verschiedener Bausteine die touristischen Ebenen gestärkt und Maßnahmen zu einem gezielteren Datenmanagement angestrebt werden, mit dem obersten Ziel, das Gasterlebnis zu optimieren.

Die Menschen drängt es in der Corona-Pandemie verstärkt in die Natur. Unterkünfte an Wander- und Radwegen sind sehr gut nachgefragt. Mit 200 prädikatisierten Wanderwegen hat Rheinland-Pfalz für diese Outdooraktivitäten sehr viel zu bieten und ist bestens auf die Zielgruppe vorbereitet. Hinzu kommt, dass vor Ort an der Qualität kontinuierlich weitergearbeitet wird. Die Tourismusstrategie setzt in diesem Zusammenhang auf gezielte Inwertsetzungsmaßnahmen zur Förderung der touristischen Infrastruktur.

Der Städtetourismus als Wachstumstreiber der vergangenen Jahre hat durch Corona stark gelitten. Ein Vertreter der großen Städte in Rheinland-Pfalz ist daher seit vergangenem Jahr im Arbeitskreis Tourismusstrategie vertreten, um dort auf deren Belange hinzuweisen. Mit der Gründung eines Convention Bureaus erfolgte kürzlich ein wichtiger Schritt zur vertriebsorientierten Vermarktung der Städtekooperation.

Durch pandemiebedingte Deutschlandreisen konnten neue Gäste für einen Urlaub in Rheinland-Pfalz gewonnen werden. Mit Re-Start Kampagnen hat das MWVLW im vergangenen und diesem Jahr finanzielle Mittel für gezielte Marketingkampagnen in den Regionen und auf Landesebene zur Verfügung gestellt, die eine starke Präsenz im neuen Design der Wirtschaftsstandortmarke Rheinland-Pfalz.Gold auf den verschiedensten Kommunikations-Plattformen ermöglicht hat. So wurden die Regionen in Rheinland-Pfalz auch von jüngeren Zielgruppen oder Familien entdeckt, die erstmals hier ihren Urlaub verbracht haben.

In Strategieprojekt 2 der Tourismusstrategie wird zur nachhaltigen Gewährleistung der Qualität und des Services am Gast intensiv an Konzepten zur Fachkräftesicherung gearbeitet, um dem durch Corona noch verschärften Fachkräftemangel zu begegnen.

Durch ihren Prozesscharakter ist die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 dynamisch und nimmt veränderte Markt- und Rahmenbedingungen wie die Pandemie auf. Hierfür übernehmen die Partner im Tourismus in Rheinland-Pfalz gemeinsam Verantwortung.

Bei Fragen und Anregungen zu den Themen der Tourismusstrategie steht das Umsetzungsmanagement gerne zur Verfügung. Email: umsetzungsmanagement@tourismusnetzwerk.info

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