4. März 2021

Bund und Länder nehmen Tourismus vom Perspektivplan aus

© pixabay

Erst beim nächsten Treffen soll über Reisen gesprochen werden

Bei ihrer neuerlichen Videokonferenz haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder Öffnungsszenarien für viele Branchen entwickelt. Für touristische Betriebe gibt es hingegen nach wie vor keinerlei Öffnungsperspektive.

Öffnungsschritte in diversen Branchen sollen entweder an bestimmte Inzidenzzahlen oder an verpflichtende Negativ-Tests oder Terminbuchungen geknüpft werden. Unter diesen Voraussetzungen sollen etwa Geschäfte, Theater oder Zoos wieder öffnen können – vorausgesetzt, die 7-Tage-Inzidenz steigt nicht wieder auf über 100 an. Die Außengastronomie soll unter Auflagen in einem vierten Schritt wieder geöffnet werden dürfen und damit frühestens Mitte März. Über weitere Bereiche der Gastronomie und der Kultur sowie über Veranstaltungen, Reisen und Hotels wollen Bund und Länder bei ihrem nächsten Treffen am 22. März beraten. Bis auf weiteres appellieren sie weiterhin an die Bürger, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten.

Tourismus NRW kritisiert die Ergebnisse und warnt wegen des erneut verlängerten Lockdowns vor einem nie gesehenen Kahlschlag in der Tourismuslandschaft und einer damit sinkenden Attraktivität für den gesamten Standort Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Das gesamte Statement von Tourismus NRW: www.touristiker-nrw.de

Das gesamte Beschlusspapier: www.bundesregierung.de

Quelle: Tourismus NRW e.V., Tonia Haag

 

Bund und Länder sehen in ihrem Beschluss fünf Öffnungsschritte vor:

© Bundesregierung

 

Print Friendly, PDF & Email



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Impressum:
Eifel Tourismus GmbH
Kalvarienbergstraße 1
D – 54595 Prüm
Geschäftsführer: Klaus Schäfer
Wittlich HRB 32284, Gerichtsstand ist Wittlich