4. Juni 2018

105 neue Info-Tafeln an den Eingängen des Nationalparks Eifel heißen Besucher willkommen

© Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Schleiden, 04. Juni 2018. An 105 Standorten im Nationalpark Eifel heißen neue und inhaltlich aktualisierte Info-Tafeln die Besucher in vier Sprachen willkommen und weisen auf die Verhaltensregeln in dem Schutzgebiet hin. Der Zunahme an internationalen Gästen sind zwei weitere Sprachvarianten in Französisch und Niederländisch geschuldet. Die großen Eingangs-Tafeln an sämtlichen Eingängen zum Nationalpark bestehen aus einem Karten- und einem Textteil. Sie bieten Gästen eine erste Orientierung und signalisieren, dass jetzt der Nationalpark beginnt und welche Regeln hier einzuhalten sind. Einige der großen Tafeln konnten bereits mit modernen und nachhaltigen Schraubfundamenten in der Erde befestigt werden.

Die neuen Info-Tafeln jetzt in vier Sprachen, mit detaillierter Karte und dem Erlebnisangebot “Wildnis(t)räume” im Nationalpark-Zentrum Eifel.

Die Informations-Tafeln wurden auf den neuesten Stand gebracht und vermitteln Gästen nun mehr und deutlichere Informationen. In roter Signalfarbe weisen beispielsweise die Ge- und Verbote auf den Verhaltenscodex in dem Schutzgebiet hin. Auch die Wortwahl ist nun klarer in ihrer Aussage. Dazugekommen sind Hinweise zum Benutzen der offiziell ausgewiesenen Fahrradwege sowie das Verbot, im Nationalpark zu übernachten. „Dies erleichtert es Besuchern, sich noch besser im Nationalparkgebiet zu orientieren und sich der schützenswerten Natur gegenüber wie ein höflicher Gast zu fühlen“, erläutert Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben das neue Konzept.

Ein weiterer Hauptbestandteil der Tafeln ist die große umfangreiche Karte, angepasst an die jeweiligen Standorte. Die Karteninhalte gehen noch detaillierter auf die Besucherlenkung, Infrastruktur und Naturerlebnisangebote ein. So sind beispielsweise die in den vergangenen Jahren geschaffenen Naturerlebnisangebote wie der Barrierefreie Naturerlebnisraum Wilder Kermeter, die Bird Watching Station oder der Schöpfungspfad mit aufgenommen worden. Die Karte basiert auf der Grundlage des abgestimmten Wegeplans für den Nationalpark Eifel.
Wo möglich, wurden zur Montage der schweren Tafeln Schraubfundamente in die Erde gebohrt. So können sie bei Bedarf wieder herausgeschraubt und an anderer Stelle neu verwendet werden.
„Wir hatten uns überlegt, wie wir das Aufstellen der Tafeln nachhaltiger gestalten können und so werden wir nun nach und nach alle Einfassungen mit den Schraubelemente ersetzen können“, ist Eckhard Jäck, Leiter der Holzbauwerkstatt von der nationalparkkonformen Methode überzeugt.

Auch einen Erlebnistipp hält jede Tafel parat: Die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang ziert als Banner den unteren Teil.
Die Info-Tafeln an der Dreiborner Hochfläche setzen sich durch einen zusätzlichen Infokasten mit Warnhinweis von den anderen Tafeln ab. Denn an dem ehemals als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzten Gelände muss nach wie vor vor eventuellen Blindgängern gewarnt werden, sollten Uneinsichtige die Wege verlassen. Das Symbol für Explosionen ist den genormten Standardsymbolen angepasst.

Die Nationalparkverwaltung Eifel präsentierte heute die neuen Info-Tafeln für die Eingänge im gesamten Nationalparkgebiet, hier am Standort Sauerbach vor einer der Tafeln, die mit Schraubfundament in der Erde verankert wurden.
Von links nach rechts: Clemens Scory, Christian Gehlen, Harald Grieff aus der Nationalpark-Holzbauwerkstatt mit Leiter Eckhard Jäck (sitzend vorne links), Theresa Wimmer und Michael Lammertz (Leiter, ganz rechts) vom Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben sowie Nico Schumacher aus dem Fachgebiet Forschung und Dokumentation (2. von rechts).

Kontakt und weitere Informationen:
Theresa Wimmer
Nationalparkforstamt Eifel
Tel.: 02444. 9510-67
wimmer@nationalpark-eifel.de

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Stephan Kohler
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