©Quelle: Natur- und Geopark VulkaneifelWer an der Sumpfquelle in Oberehe steht, hört zunächst fast nichts. Kein großes Sprudeln, kein imposanter Wasserstrahl wie beim Drees. Stattdessen: leises Gluckern, feuchte Erde und rötliche, teils handgroße Stellen im Boden, in denen das Wasser stetig vor sich hin blubbert.
Doch genau hier zeigt sich, dass der Vulkanismus unter unseren Füßen bis heute aktiv ist. Kohlendioxid steigt aus tieferen Erdschichten auf, verbindet sich auf dem Weg mit Grundwasser und gelangt durch feine Risse an die Oberfläche. So entsteht ein typischer Quellsumpf – ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Insekten.
Zur Aufwertung der Sumpfquelle wurden ein Steg, eine Bank und eine Infotafel erneuert. Der neue Steg ist geschwungen und organisch in die Landschaft eingebunden und ermöglicht neue Blickwinkel auf das Quellgebiet.
Ziel war es, einen Ort zum Verweilen zu schaffen, an dem Natur erlebbar wird – für Einheimische ebenso wie für Wandernde auf der Quellenroute und Radfahrende entlang der Mineralquellenroute.
Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Ortsgemeinde, dem Forst, der Gartenbaufirma sowie dem Natur- und Geopark Vulkaneifel. Letzterer hat dann auch die wesentliche Finanzierung aus Landesmitteln ermöglicht.
©Quelle: Natur- und Geopark Vulkaneifelvon links: Dr. Andreas Schüller (Geschäftsführer Natur- und Geopark), Julia Gieseking (Landrätin, Aufsichtsratsvorsitzende Natur- und Geopark), Hans Peter Böffgen (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein), Manfred Schmitz (Ortsbürgermeister Oberehe-Stroheich), Johannes Pinn (Forstamtsleitung Hillesheim), Ann-Marie Lerch (Natur- und Geopark), Lutz Lambrecht (Baumschule Tannenhof), Markus Schüller (Revierleitung Üxheim), Titzja Schmidt (Referendarin Forstamt Hillesheim)
Quelle: Natur- und Geopark Vulkaneifel