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Beitragsbild: Nordeifel Tourismus GmbH

15. Mai 2024

Auszeichnung des „Wanderwegs des Jahres 2024“ in der Nordeifel

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde im ersten Quartal 2024 wieder der beliebteste Wanderweg in der Nordeifel gesucht. Bei der von der Nordeifel Tourismus GmbH durchgeführten Online-Wahl konnten Interessierte ihrer Lieblings-EifelSchleife oder -EifelSpur jeweils eine Stimme geben. Insgesamt haben sich 801 Wanderinteressierte an der Wahl beteiligt.

Zum beliebtesten Wanderweg 2024 in der Nordeifel wurde die EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ in Mechernich mit über 18 % aller abgegebenen Stimmen gewählt. Knapp dahinter folgt auf dem zweiten Platz die EifelSpur „Auf den Spuren der Raubritter“. Mit größerem Abstand folgen die beiden EifelSpuren „Wo die Ahr entspringt“ und „Silberschatz“ sowie die EifelSchleife „Fuchshöhle“. Im vergangenen Jahr hatte die nun siegreiche EifelSpur noch das Nachsehen gegenüber der EifelSpur „Toskana der Eifel“, die in diesem Jahr nicht zur Abstimmung stand, da alle siegreichen Wege von der Wahl ausgeschlossen sind.

Die für die beliebte EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ zuständige Ortsgruppe Mechernich des Eifelvereins um ihren Vorsitzenden und „Vater“ der EifelSpur Horst Müller und den Wegepaten Dr. Birgit Knauff, David Rosenbaum und Michael Surbach,  erhielten für ihr Engagement und die gute Pflege des Weges nun aus den Händen von Landrat Markus Ramers, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Nordeifel Tourismus GmbH, und dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als Preis einen Sieger-Award, eine Wanderbank aus der Serie der „EifelSchleifen & EifelSpuren“ sowie eine Geldprämie in Höhe von 300 € für die Vereinskasse. Die feierliche Würdigung fand am Ausgangspunkt des Wanderwegs im Bergbaumuseum in Mechernich statt. „Ehre wem Ehre“ gebührt. Deshalb wird die EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ im weiteren Saisonverlauf in ein besonderes Rampenlicht gerückt.

Neben der Stimmabgabe haben die Verantwortlichen der Nordeifel Tourismus GmbH und dem für das Wegemanagement der EifelSchleifen & EifelSpuren zuständigen Kreis Euskirchen im Zuge der Wahl wertvolle Informationen erhalten. So konnte bei der Online-Wahl zusätzlich die Frage beantwortet werden, was sich die Wanderinteressierten auf den Wegen zukünftig noch wünschen bzw. was vermisst wird. Von zahlreichen Teilnehmenden gab es großes Lob für die Wege. So äußerte sich eine Dame mit dem Statement: „Ihr macht eine tolle Arbeit und hervorragende Werbung für unsere Heimat – DANKE!“ Wie bereits im Vorjahr gemeldet, wünscht sich ein Teil der Befragten weiteres Mobiliar wie Sitzbänke und Rastplätze, andere wiederum sprachen sich für ein besseres gastronomisches Angebot aus.

Mit diesen Erkenntnissen sehen sich die Tourismusverantwortlichen bestärkt, die touristische Infrastruktur an den EifelSchleifen & EifelSpuren in den nächsten Jahren mit weiterem Mobiliar zu bestücken. Damit einher geht die Motivation, das Qualitäts- und Serviceniveau in der Aktivregion Nordeifel weiter zu schärfen, auftretende Versorgungslücken infolge fehlender Einkehrmöglichkeiten zu kompensieren sowie die Erlebnis- und Aufenthaltsqualität im Gelände zu erhöhen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels mit seinen Folgen ist zudem deutlich geworden, dass die touristische Infrastruktur im Gelände einer deutlichen Anpassung bedarf, damit Wandernde und Radfahrende vor den Auswirkungen wie Hitze, Trockenheit, Stürmen, Starkregenereignissen und Unwettern besser geschützt werden. Deshalb sollen auch die neuen 16 EifelRadSchleifen in diesem Zusammenhang mit betrachtet werden. Fußend auf einem Konzept, das zunächst erstellt werden soll, ist in einem zweiten Schritt der Ausbau der begleitenden Rad- und Wanderinfrastruktur vorgesehen. Hierzu wird der Kreis Euskirchen entsprechende Förderungen beantragen.

Ein wesentlicher Erfolgsgarant der inzwischen fest etablierten wandertouristischen Themenmarke mit den EifelSchleifen & EifelSpuren ist das gut eingespielte Wegemanagement, das in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Euskirchen mit den Kommunen und den für die Pflege zuständigen Wegepaten des Eifelvereins agiert und bei auftretenden Problemen und Mängeln im Gelände direkt reagiert.

Die noch recht junge Wandersaison ist in vollem Gange. Wer sich alternativ zu einer individuellen Wanderung einen tiefer gehenden Eindruck von ausgewählten EifelSchleifen & EifelSpuren verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, an einer der geführten Erlebniswanderungen im weiteren Jahresverlauf teilzunehmen.

Auch in 2025 und den Folgejahren wird die Wahl durchgeführt. Dabei müssen alle siegreichen Wege pausieren und stehen nicht mehr zur Wahl, um anderen Wegen die Chance auf einen Sieg zu ermöglichen.

 

Die Wahl „Wanderweg des Jahres“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung der e-regio GmbH & Co. KG und der Bungard Tischlerwerkstätten GmbH & Co. KG.

Quelle: Eifel Tourismus GmbH – Dominik KetzDie EifelSpur „Soweit das Auge reicht“ im Kurzportrait

Weite Blicke über die Landschaft der Eifel und tiefe Einblicke in die Welt des Bergbaus. Das ist möglich bei einer Wanderung auf der 15 km langen EifelSpur im Stadtgebiet Mechernich. Ausgangspunkt der Wanderung ist das Bergbaumuseum in Mechernich. Ein Besuch des Museums lässt Sie in die Welt des Bergbaus eintauchen. Die Wanderung verläuft anfangs entlang eines Militärspeergebiets, danach durch das ehemalige Erzabbaugebiet und später durch das Naturschutzgebiet Kallmuther Berg. Am Aussichtspunkt „Tagebau Kallmuther Berg“ bietet sich ein faszinierender Blick auf das stillgelegte Bleierzabbaugebiet und die dahinterliegenden Landschaften. Auf dem zweiten Teil der Strecke warten weitere besondere Aussichten als Belohnung auf die Wandernden. An mehreren Aussichtspunkten wie dem „Eifel-Blick Galgenück“ sind außergewöhnlich Panoramablick gen Süden möglich. Aufgrund von Bergbauschäden ist ein kurzer Teilabschnitt der ursprünglichen Wegeführung der EifelSpur zwar gesperrt, aber mit einer alternativen Wegeführung gut wanderbar. Ein großes Angebot an Einkehrmöglichkeiten bietet sich im Stadtzentrum in Mechernich an. Dazu ist vom dortigen Rad- und Wanderbahnhof eine umweltfreundliche An- und Abreise möglich.

Kontakt und weitere Infos:

Nordeifel Tourismus GmbH, Patrick Schmidder M. A. (Geschäftsführer)

schmidder@nordeifel-tourismus.de www.nordeifel-tourismus.de


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Autor(in): Heiko Jakobs
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