7. Oktober 2021

Fachleute zeigen Weg zur erfolgreichen Destination der Zukunft

© Tourismus NRW e.V./Lennart Kortmann

Tourismus NRW veranstaltet Fachkongress zum Thema „Smart Destination“

Düsseldorf, 6. Oktober 2021. Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist klar: Der digitale Wandel im Tourismus ist in vollem Gange, touristische Akteur:innen gefordert, Antworten auf neue Bedürfnisse der Gäste zu finden. Tourismus NRW lud aus diesem Grund zu einem Fachkongress zum Thema „Smart Destination“.

Rund 150 Touristiker:innen kamen am 5. Oktober in die Station Airport in Düsseldorf, um Antworten auf die Frage zu finden, wie sich Destinationen entwickeln müssen, um „smart“ zu sein. Unter anderem standen Themen wie digitales Besuchsmanagement, Datenmanagement und das passende Mindset für smarten Tourismus auf dem Programm. Und auch die Fragen, ob wirklich alles digitalisiert werden muss und welche Rolle das echte Erlebnis spielt, wurden erörtert.

Zur Begrüßung sprach der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Digitalministerium, Christoph Dammermann. Zu den Expert:innen gehörten unter anderem Dr. Ulrike Gretzel von der University of Southern California  und Prof. Dr. Dirk Schmücker vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa an der Fachhochschule Westküste. Eine kurze Zusammenfassung des Kongresses liefert der Conference Reader, der hier zu finden ist.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn wir uns den Herausforderungen stellen, denen wir aktuell gegenüberstehen, die aber nur der Anfang sind“, sagte Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW. Mit seinem Cluster „Smart Destination“ will Tourismus NRW dabei helfen, die Entwicklungen der Digitalisierung im Blick zu behalten und den digitalen Wandel in der Tourismusbranche proaktiv zu gestalten.

Präsenzveranstaltung mit umfangreichem Hygienekonzept

Der Fachkongress war die erste große Präsenzveranstaltung des Tourismus NRW in diesem Jahr. Mithilfe eines umfangreichen Hygienekonzepts, das neben der 3G-Regel unter anderem ein digitales Besuchertracking durch den Einsatz von Abstandsmessern umfasste, wurde für die Sicherheit der Gäste gesorgt und demonstriert, dass Tagen trotz Pandemie sicher ermöglicht werden kann.

Der Kongress fand im Rahmen des Projekts „Touristisches Datenmanagement NRW – offen, vernetzt, digital“ statt, an dem neben Tourismus NRW das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in Dortmund sowie alle touristischen Regionen im Land beteiligt sind. Das Projekt wird von Land und EU gefördert.

Vortragende beim Fachkongress Smart Destination des Tourismus NRW (v.o.l.): Dr. Heike Döll-König (Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.), Christoph Dammermann (Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Eric Horster (Fachhochschule Westküste), Dr. Ulrike Gretzel (University of Southern California), Silke Orth (Senior Consultant und Leiterin des Standorts Mainz der BTE Tourismus- und Regionalberatung), Norbert Kunz (Geschäftsführer Deutscher Tourismusverband e.V.)

Quelle: Tourismus NRW, Tonia Haag

 

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Stephan Kohler
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