27. September 2021

Filmpreview mit Eifelcharme

© Eifel Tourismus

Die Eifel taugt fürs Kinoformat – so könnte die Quintessenz der Preview eines 45-minütigen, filmischen Reisetagebuchs lauten, welches das Redaktionsteam der Bugazin-Reiihe „Endlich Eifel“ mit den Videomachern von EifelDrei.TV realisiert hatte.

Die Standortmarketingkampagne der Zukunftsinitiative Eifel hat es sich bereits mehr als zwei Jahre lang auf die Fahnen geschrieben, unter dem Motto „1000 Tage starke Marke“ die Menschen und die Landschaft der Eifel als perfekten Raum zum Leben, Arbeiten und Genießen zu präsentieren. In diesem Sinne besteht wohl eine Seelenverwandtschaft zwischen der Eifel Tourismus GmbH, welche die Kampagne überwiegend im Internet umsetzt, und Stefan Falk als Erfinder der Bugazin-Reihe „Endlich Eifel“. Auch hier geht es um die Präsentation interessanter Menschen und reizvoller Naturschätze in der Region.

Der Pilotfilm mit dem Titel „Endlich Eifel – Ein schöner Tag“ schickte die Moderatorin Anne Fink von Luxemburg beginnend quer durch die Region bis ins Elztal und zur Heidelandschaft in der Kalkeifel. Ihre Tour begann in Echternach bei Mondo del Caffè, der von Alfons Schramer aus Irrel gegründeten Rösterei, führte sie anschließend zur Kunstschmiede von Jens Nettlich in Daun-Gemünden, weiter nach Dockweiler zur Bäckerei von Josef Utters und zur Ranchgang der Pferde-Bloggerin Ina Morbach in Pelm. Prüm, die Teufelsschlucht, das Weinfelder Maar, Monreal und der Kalvarienberg von Alendorf dienten als landschaftliche Attraktionen der Tagesreise. Freiraum genug also für die unzähligen Eifelfacetten, die weitere Videos noch abdecken können. Der nun im Rondell präsentierte 45-Minüter ist gemacht, um vielleicht auch den großen Fernsehsendern Appetit auf Eifel machen.

Die von WDR-Journalistin Gisela Steinhauer moderierte Talkrunde unter anderem mit Klaus Schäfer (Eifel Tourismus GmbH), VG-Bürgermeister Hans Peter Böffgen, Dietmar Pitzen (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel) und Verleger Ralf Kramp stellte unterdessen die Kernbotschaft in den Mittelpunkt: „Gemeinschaft gestaltet Lebensraum. Hier packen die Menschen an, hier gibt es ein solidarisches Miteinander.“ Dies zeige sich als positive Kraft auch gerade angesichts der Flutfolgen, die ebenfalls anlässlich der Filmpreview Thema der Talkrunde waren. ET-Chef Schäfer schilderte für die Tourismusbranche alarmierende Umsatzeinbußen auf Grund von Pandemie und Flut, aber: „Die Herbstbuchungen sind wieder gut. Es ist eine schwierige Zeit, doch wir sind optimistisch und werfen den Tourismus wieder an. Die Gäste entdecken neu, dass die Eifel in Gänze eben kein Katastrophengebiet ist.“

Schäfer schätzte die im Tourismus durch Flut und Pandemie verlorengegangenen Arbeitsplätze auf etwa 9000 eifelweit, das Umsatzminus bezifferte er auf rund 600 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen die Hilfen von Bundes- und Landesregierungen. Allein in Rheinland-Pfalz sei ein Sonderfonds von 15 Millionen Euro für Marketingmaßnahmen aufgelegt worden. Schäfer vertraute auf die „tollen Dienstleister“ und die vielen Eifelerinnen und Eifeler, die stolz auf ihre Heimat sind und dieses Gefühl auch nach außen vermitteln. „Wenn dann noch Social Media, Bücher und Filme hinzu kommen, dann schaffen wir es, an den Erfolg vor diesen beiden kritischen Jahren anzuknüpfen und ihn noch zu intensivieren.“ Schäfer betonte die Wertigkeit der kulturellen Aktivitäten in der Eifel: „Das Selbstverständnis der Eifel kommt über die Kultur!“

Die Filmemacher von EifelDrei.TV, der Bugazin-Herausgeber Stefan Falk und der Krimiautor Ralf Kramp dürften dies ebenso gern gehört haben wie Rainer Laupichler, Geschäftsführer der Eifel Kulturtage und Schauspieler, oder die in Köln lebende, aus der Eifel stammende Cartoonistin Ruth Hebler, die als Kulturschaffende zur Preview geladen waren.

Spannende Talkrunde vor der Filmpremiere (v.l.n.r.): Alfons Schramer, Ralf Kramp, Klaus Schäfer, Moderatorin Gisela Steinhauer, Dietmar Pitzen und Bürgermeister Hans Peter Böffgen

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