20. April 2021

DTV fordert: Reisesicherungsfonds muss nachgebessert werden

© pixabay.com

Zur Anhörung im Bundestagsrechtsausschuss zum Reisesicherungsfonds am 21. April erklärt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz:

„Aus Sicht des Deutschen Tourismusverbandes muss der Gesetzentwurf des Bundesregierung zwingend nachgebessert werden. Aktuell wird er den klein- und mittelständischen Anbietern von Pauschalreisen innerhalb Deutschlands nicht gerecht. Diese haben ein deutlich geringeres Risiko im Insolvenzfall und können sich auch weiterhin über eine Versicherung am Markt problemlos versichern. Im Gesetz muss deshalb eine deutliche Erhöhung der Umsatzgrenze für die Mitgliedschaft im Fonds verankert werden. Zudem müssen die Risikofaktoren im Gesetz klar benannt und berücksichtigt werden. Pauschalreiseanbieter im Deutschlandtourismus, das sind beispielsweise Busunternehmen, Freizeitparks mit eigenen Ferienparks oder auch Städte mit Pauschalreisepaketen. Deshalb muss im Gesetz der Grundsatz gelten: Wer niedrige Risiken hat und sich am Markt versichern kann, sollte nicht in den Reisesicherungsfonds gehen müssen. Gerade in der aktuellen Lage, in der es noch immer keine Strategie und keine Perspektive für die Akteure im Deutschlandtourismus gibt, müssen zusätzliche und ungerechtfertigte Belastungen vermieden werden. Eine weitere Belastung können die Akteure der Branche nicht mehr hinnehmen. Es stehen Existenzen, Betriebe und Arbeitsplätze auf dem Spiel.“

Gesetzesentwurf der Bundesregierung: dip21.bundestag.de

Quelle: Deutscher Tourismusverband (DTV) e.V.

Print Friendly, PDF & Email



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Impressum:
Eifel Tourismus GmbH
Kalvarienbergstraße 1
D – 54595 Prüm
Geschäftsführer: Klaus Schäfer
Wittlich HRB 32284, Gerichtsstand ist Wittlich