9. März 2021

THV: Bund-Länder-Beschlüsse sind eine herbe Enttäuschung

“Das Ergebnis ist eine herbe Enttäuschung, mehr Wertschätzung gegenüber der Tourismusbranche ist dringend notwendig. So bleibt die Tourismusbranche weiter auf der Strecke“, kritisiert Gabriele Flach, Vorsitzende des Tourismus- und Heilbäderverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (THV) die aktuellen Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. „Entgegen aller Ankündigungen wurde eine Öffnungsstrategie für den Tourismus erneut verschoben. Die Politik lässt damit wissentlich eine ganze Branche im Ungewissen – viele Betriebe stehen mittlerweile vor dem Aus.”

Die vorgelegten fünf Öffnungsschritte lassen die zahlreichen touristischen Betriebe außen vor, die sich mit umfassenden Hygienekonzepten und gezielten Schutzmaßnahmen auf einen touristischen Neustart vorbereitet haben. Durchdachte und ausgewogene Konzepte für ein behutsames, aber planbares Öffnen der Branche, die auf der Bundes- und Landesebene vorliegen, werden nicht berücksichtigt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass selbst autarke Reiseformen, wie beispielsweise Übernachtungen in Ferienwohnungen, Wohnmobilreisen oder Camping, die ein Reisen und Wohnen mit Abstand und wenigen Kontakten ermöglichen, nicht ansatzweise Berücksichtigung finden.

Der Branche sei bewusst, dass eine Öffnung im Hinblick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sein müsse. „Der Tourismus braucht aber endlich Planbarkeit und eine Perspektive und konkrete Maßgabe, unter welchen Bedingungen die touristischen Betriebe wieder öffnen können,“ so Gabriele Flach.

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