4. März 2021

Tourismus NRW schlägt Alarm: Kahlschlag in Tourismusbranche droht

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Öffnung vor Ostern essenziell

Düsseldorf, 4. März 2021. Trotz großer Ankündigungen und Mahnungen hat auch das neueste Bund-Länder-Treffen keine Öffnungsperspektiven für den Tourismus aufgezeigt. Tourismus NRW befürchtet nun ein massenhaftes Betriebssterben.

„Die Ergebnisse der Bund-Länder-Gespräche sind ein Schlag ins Gesicht der gesamten Tourismusbranche. Von den groß angekündigten Öffnungsperspektiven für die Wirtschaft sehen wir nahezu nichts – nur für die Außengastronomie gibt es eine vage Perspektive“, moniert Dr. Achim Schloemer, Vorstandsvorsitzender von Tourismus NRW.

Zugleich verweist er auf den inzwischen über vier Monate andauernden Lockdown für touristische Betriebe: „Wir waren die ersten, die schließen mussten, und nun werden wir auch von Öffnungsschritten komplett ausgenommen. Dabei gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb eine absichernde Teststrategie für andere Branchen denkbar, mit Blick auf touristische Aktivitäten aber nicht umsetzbar sein soll. Hinzu kommt, dass in touristischen Betrieben eine Nachverfolgung der Kontakte problemlos möglich wäre. Vor Ostern muss es eine Öffnung mit entsprechenden Auflagen für unsere Betriebe geben, anderenfalls werden wir einen nie gesehenen Kahlschlag in der Tourismuslandschaft erleben, mit Auswirkungen nicht nur auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus, sondern auch auf die Attraktivität des Standortes Nordrhein-Westfalen und Deutschland als Ganzes“, mahnt Schloemer. „Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen zehn Jahren viel erreicht, nicht zuletzt dank einer systematischen Tourismusförderung. Die Nachhaltigkeit dieser Investitionen steht ebenfalls auf dem Spiel. Es wird Jahre dauern, die einstigen Spitzenplätze im Tourismus wieder zu erobern.“

Quelle: Tourismus NRW e.V., Tonia Haag

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