3. März 2021

DTV fordert klare Öffnungsperspektive

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Verband bezeichnet bisherige Pläne als „inakzeptabel“.

Vor der am Mittwoch stattfindenden Bund-Länder-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder erwarten der Deutsche Tourismusverband (DTV) und das Gastgewerbe eine klare Öffnungsperspektive. Die zuvor bekannt gewordenen Pläne, die Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Gastgewerbes nicht berücksichten, nannte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz „inakzeptabel“. Dehoga-Präsident Guido Zöllick sagte, die ersten Pläne trügen „den Erwartungen der Branche und vieler Menschen in keiner Weise Rechnung“. In einem Entwurf für die Bund-Länder-Konferenz wird aus dem touristischen Bereich lediglich für die Außengastronomie eine mögliche Öffnungsperspektive aufgezeigt.

Selbst das Robert-Koch-Institut stufe das Infektionsrisiko bei Übernachtungen als niedrig ein. Daher sei es schwer zu verstehen, dass Wirtschaftsbereiche wie der Tourismus mit besseren Kontrollmöglichkeiten außen vor bleiben sollten, erklärte Kunz. „Wir fordern die Politik in Bund und Ländern auf, Wort zu halten. Die Vorschläge für eine durchdachte Öffnungsperspektive liegen seit langem auf dem Tisch. Die Öffnungsperspektive für den Tourismus muss jetzt kommen“, sagte der DTV-Geschäftsführer.

Dehoga-Präsident Zöllick mahnte Korrekturen an dem Entwurf an. „Wir erwarten, dass die Bundesregierung und die zuständigen Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder alles dafür tun, dass unsere Betriebe keinen Tag länger als gesundheitspolitisch geboten geschlossen bleiben“, sagte er. Sein Verband erwarte eine Gleichbehandlung mit anderen Branchen.

Die gesamte Pressemitteilung des DTV: www.deutschertourismusverband.de

Die gesamte Pressemitteilung des Dehoga: www.dehoga-bundesverband.de

Quelle: Tourismus NRW e.V., Tonia Haag

 

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