3. August 2020

Neues Klimainformationssystem für Tourismusregionen

© pixabay.com

Auch Tourismusregionen müssen sich auf den Klimawandel einstellen und Angebote und Infrastruktur anpassen. Dabei geht es nicht nur um eine schwindende Schneesicherheit und Waldbrandgefahren, sondern auch um Niedrigwasser, Trockenheit oder aber eine verlängerte Badesaison. Wie sich das Klima in den einzelnen Tourismusregionen dabei entwickeln wird, zeigt ein neues Klimainformationssystem des Umweltbundesamtes. Das Online-Tool informiert über die vergangene und mögliche zukünftige Klimaentwicklung in den einzelnen Regionen u.a. mit Schnee- und Sturmtagen, Regen- und Hitzeintensität. Gab es im Fläming zwischen 1990 und 2019 noch durchschnittlich 13 Hitzetage pro Jahr, könnten es bis 2090 31,3 Tage sein. Im Allgäu würde es von 32,9 Eistagen nur noch 10,4 jährlich geben. Die Kennzahlen beruhen auf Messungen des Deutschen Wetterdienstes, die Zukunftswerte auf Klimaprojektionen bei ungebremsten Treibhausgasemissionen.

» Klimainformationssystem

» Themenseite des Umweltbundesamtes: „Anpassung an den Klimawandel im Tourismus”

Quelle: Newsletter Deutscher Tourismusverband (DTV) e.V.

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