30. April 2020

Ergebnisse der Bund-Länder-Abstimmung

Berlin, 30. April 2020. Bei der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten wurden Konzepte für den Neustart des Deutschlandtourismus erneut vertagt.

Das kommentiert Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) so: „Wir sind enttäuscht, dass die Perspektiven für den Neustart des Deutschlandtourismus erst auf die übernächste Telefonkonferenz verschoben wurden, für die es noch nicht einmal einen Termin genannt wurde. Eine Abstimmung zwischen Bund und Ländern hätte schon längst erfolgen müssen. Für die gesamte Tourismusbranche mit ihren 3 Millionen Beschäftigten besteht damit weiter enorme Unsicherheit.“

Der DTV fordert, dass umgehend eine TaskForce auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Spitzenverbänden des Tourismus zur Erarbeitung von Konzepten und Standards gebildet wird. Darüber hinaus muss für die Branche ein Fahrplan für den Neustart des Deutschlandtourismus erarbeitet und ein „Rettungsschirm Deutschlandtourismus“ des Bundes gespannt werden. Andernfalls stehen zahlreiche Akteure des Deutschlandtourismus bis zu den Sommerferien vor dem Aus. Die Folgen wären nicht nur die Betriebe und ihre Mitarbeiter dramatisch, sondern auch für die Gäste, die Urlaub machen wollen.

Nach wie vor keine Perspektive für den Deutschlandtourismus nach der heutigen Bund-Länder-Abstimmung.  Hier der Beschluss zur Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -Chefs der Länder am 30. April 2020.

 

Quelle: Pressemeldungen Deutscher Tourismusverband

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Kommentare




  1. Bernd Hoffmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit Interesse verfolge ich die aktuelle Entwicklung im Hinblick auf die vorgesehenen Lockerungsmaßnahmen bei den Einschränkungen wegen der Corona-Epidemie.

    Die Landesregierung Rheinland-Pfalz scheint wohl gegenüber anderen Bundesländern für den Tourismus kein großes Interesse zu zeigen.

    Dies mache ich an dem bisher mit der Landesregierung geführte Schriftverkehr und an der Zusammensetzung des einberufenen Corona-Bündnisses fest. Hier ist leider kein Vertreter für den Tourismus vertreten.

    Als Dauercamper habe ich persönlich großes Interesse an der schnellstmöglichen Öffnung der Campingplätze.

    Der Lösungsansatz des Bundesverbandes der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD)vom 09.04.2020 zur Wiederaufnahme des Betriebes gibt hierzu sachdienliche Hinweise.

    In Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg sowie in Teilen des Landes Thüringen ist Dauercamping mittlerweile erlaubt.

    Haben Sie vielleicht aktuell Informationen, zu welchem Zeitpunkt Dauercamping ( Camping zu Erholungszwecken ) in Rheinland-Pfalz wieder erlaubt sein wird?

    Herzlichen Dank dafür, Ihnen eine gute Zeit und vor allem Gesundheit!

    Mit freundliche Grüßen
    Bernd Hoffmann

    1. Sehr geehrter Herr Hoffmann,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Bzgl. der aktuellen Situation in Rheinland-Pfalz können wir nur auf die aktuelle (5.) Verordnung hinweisen:
      https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

      Der BVCD hat zwischenzeitlich weitere Handlungsempfehlungen zur Wiedereröffnung von Camping- und Wohnmobilstellplätzen veröffentlicht – vgl. Beitrag:
      https://tourismus.eifel.info/2020/04/29/naechster-schritt-in-richtung-wiederaufnahme-der-bvcd-veroeffentlicht-handlungsempfehlungen-zur-wiedereroeffnung-von-camping-und-wohnmobilstellplaetzen/

      Mit freundlichen Grüßen
      Stephan Kohler

  2. Christine Werner sagt:

    Ja es wird immer kritischer das in meinem Fall als ein (Frau Betrieb ) zu überstehen. Und das warten auf eine Info macht es nicht Hoffnungsvoller !

  3. Christine Werner sagt:

    Es geht langsam aber sicher auch an meine Gesundheit, da ich als ein Frau Unternehmen das nicht mehr lange durchstehe .Das warten auf scheibchenweise Info macht es auch nicht gerade einfacher.

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