17. Juni 2019

Johannistag im Nationalpark-Zentrum Eifel

© Dominik Ketz

Ausflugstipp für den 23. Juni: In der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ mehr über den besonderen Tag erfahren

Schleiden-Gemünd – Mit dem Johannistag beginnt der Sommer – nicht nur draußen in der Natur, sondern auch in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel. Bei einer Führung mit dem Ranger am Tag vor der kürzesten Nacht des Jahres, der Johannisnacht, ist viel Spannendes über die Natur des Nationalparks Eifel zu erfahren. Denn rund um den folgenden Johannistag werden nicht nur die Johannisbeeren reif: Auch manche Bäume schlagen mit neuen Blättern und Trieben noch einmal kräftig aus. Warum das so ist, weiß der Ranger zu erklären.

Jetzt blühen Heilpflanzen wie Kamille, Johanniskraut und die Wilde Rose – deren Düfte können in den „Wildnis(t)räumen“ erschnuppert und erraten werden. Auch über Rehe und Hirsche, die im Juni ihren Nachwuchs großziehen, wird berichtet und ein stattliches Rothirsch-Präparat darf gestreichelt werden. Viele Insekten wie Schmetterlinge und Bienen suchen Nektar und bei geeignetem Wetter sind am Johannistag auch die selten gewordenen Johanniswürmchen unterwegs. Mit Hilfe von Tierporträts können die Gäste der Ausstellung einige tierische „Juwelen des Sommers“ kennenlernen.

Die Sonderführung anlässlich des Johannistags findet am Sonntag, den 23. Juni um 14 Uhr in den „Wildnis(t)räumen“ des Nationalpark-Zentrums Eifel in Vogelsang IP statt. An der Führung mit dem Ranger können Erwachsene und Kinder ohne Voranmeldung teilnehmen.
In der 2000 Quadratmeter großen Erlebnisausstellung gibt es viel zu entdecken: attraktive Bild-Klang-Installationen, interessante Filme und Hörspiel, interaktive Elemente und sowie 50 Tast-Modelle und Tierpräparaten regen zum Staunen, Mitmachen und Träumen ein. Die Ausstellung ist mehrsprachig, vollständig barrierefrei und täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch die Ausstellung ohne Voranmeldung finden täglich um 14 Uhr statt. Darüber hinaus sind Ausstellungsführungen und Wanderungen für Gruppen, Geburtstagsfeiern und Programme für Kitas und Schulklassen buchbar.

 

Der Johannistag ist nach dem Johanniskraut benannt, das im Juni blüht und dessen Duft in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume des Nationalpark-Zentrums zu erschnuppern ist

Hintergrund:
Am 24. Juni markiert der Johannistag nach der kürzesten Nacht des Jahres den Beginn des Sommers. Im katholischen Christentum wird der Johannistag zu Ehren von Johannes dem Täufer gefeiert. Viele Bräuche sind mit dem Johannistag verbunden und einige Pflanzen wie die Johannisbeere und das Johanniskraut sind nach ihm benannt. In manchen Regionen findet ein Tanz um das Johannisfeuer statt – der Sprung über das Feuer soll vor Krankheit schützen. Bekannt war auch der Brauch junger Mädchen einen Johanniskranz aus Pflanzen wie Beifuß, Farnkraut, Klatschmohn, Kornblumen und Wildrosen zu flechten. Vor das Haus gehängt sollten sie vor bösen Geistern schützen. “Johannisweiblein” (Kräuterfrauen) sammelten an diesem Tag die Heilpflanzen für die Hausapotheke. Mit dem Johannistag verbanden die Menschen die Hoffnung auf ein erfolgreiches Erntejahr und gesunden Nachwuchs.

 

 

 

Weitere Informationen unter www.nationalparkzentrum-eifel.de
Nationalpark-Zentrum Eifel
Forum Vogelsang IP
Vogelsang 70
53937 Schleiden

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