2. September 2018

Tag des Geotops 2018 – Ein tiefer Blick in die vulkanische Vergangenheit

© Vulkanregion Laacher See

Traditionell am dritten Septembersonntag –  im Jahr der Geowissenschaften 2002 das erste Mal deutschlandweit durchgeführt – findet auch in der sagenhaften Vulkanregion Laacher See der Tag des Geotops statt. Organisation und Durchführung liegen in den bewährten Händen des Nationalen Geoparks Laacher See und der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft.

Walter Müller hat sich dieses Mal für Sonntag, den 16. September, den Vulkan Hochstein ausgesucht. Dieser Vulkanberg – auch Naturschutzgebiet mit einer faszinierenden Flora und Fauna – ist Ursprung des Lavastroms, auf dem Obermendig liegt und sein Ende bei Thür hat. Bereits im Mittelalter – als der Berg noch Forstberg hieß – wurden hier Mühlsteine abgebaut. In dem betroffenen Bereich entstand dadurch die heute als Genovevahöhle bekannte Sehenswürdigkeit. Am Austritt des Lavastroms fand gewerblicher Basaltabbau statt und legte gewaltige Säulenstrukturen frei. In Mineralogenkreisen ist der einstige Forstberg bekannt als Fundort für herausgewitterte Olivin-Einzelkristalle.

Diese vulkanologisch-geologische Exkursion beginnt um 10 Uhr und dauert rund fünf Stunden. Festes Schuhwerk, etwas Rucksackverpflegung und Getränke sollten von den Teilnehmern mitgebracht werden. Zeit für ein Mittagspicknick ist vorgesehen.

Um Anmeldung wir bis zum 12. September gebeten.

Anmeldung und Infos:
Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636/19433, Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de – www.vulkanregion-laacher-see.de

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Autor(in)

Stephan Kohler

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