11. März 2018

Wanderer und Jäger gehen getrennte Wege

© Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Neues Wegemanagementsystem für die Smartphone-App „GO Ostbelgien“ – Tourismusamt Ostbelgien erhält wichtige statistische Daten von Wanderern

Berlin/Eifel – Wanderer und Jäger im selben Gebiet kann mitunter böse Folgen haben. „Das Thema Jagd ist in Ostbelgien sehr groß. Aber mit Wanderern verträgt es sich nicht gut“, meinte denn auch Dany Heck, stellvertretender Direktor des Tourismusamts Ostbelgien auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin.

Aus diesem Grunde hat die Smartphone-App „GO Ostbelgien“ ein neues Wegemanagementsystem erhalten, das Heck während der Pressekonferenz der Eifel Tourismus GmbH im City Cube auf dem Berliner Messegelände der Öffentlichkeit vorstellte. Finanziert wurde das Projekt aus Leader-Fördermitteln.

Der Nutzer der App gibt nur seinen Routenwunsch und das geplante Wanderdatum ein und erhält dann Infofelder, die Einschränkungen anzeigen – darunter auch Jagdreviere. „Wenn Treibjagden stattfinden, ist die Route automatisch gesperrt“, erklärt Heck.

Doch die App verrät nicht nur dem Wanderer etwas über Einschränkungen, sondern dem ostbelgischen Tourismusamt auch etwas über den Wanderer. „Eine weitere Neuigkeit ist eine statistische Erfassung. Wir können sehen, wie die Wanderung abläuft. Und uns wird eine Heatmap angezeigt“, erzählt Heck.

Der Tourismusagentur liefert das wichtige Schlüsse über die beliebtesten Wanderrouten. „Es liefert außerdem Erkenntnisse darüber, in welche Routen in Zukunft investiert werden sollte, weil sie beliebt sind“, sagte Heck.

pp/Agentur ProfiPress

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