14. Februar 2017

“Gäste suchen Erlebnisse” – Gastgeber, Touristiker und Natur- und Geopark erzählen künftig Geschichten an den Vulkaneifel-Pfaden

Daun. Mehr als 20 Gastgeber aus der Vulkaneifel nutzten die Gelegenheit und informierten sich in einem gemeinsamen Kick off Termin zum neuen Konzept des “Storytellings”, welches die lokalen Tourismusorganisationen, der Natur- und Geopark und die Eifel Tourismus GmbH an insgesamt 6 Vulkaneifel-Pfaden derzeit umsetzen.

Bis zu 15.000 Werbebotschaften erreichen uns täglich. Wie fallen Informationen und Produkte da überhaupt noch auf? Wie bleiben Erinnerungen daran bestehen? Dieser Frage haben sich die Mittelgebirgsregionen / alpinen Tourismusregionen längst gestellt. Die Antwort lautet: Indem man sie in Geschichten verpackt und so Wissen auf rein emotionaler Informationsebene anstatt ​auf ​der Sachebene vermittelt. Gutes Storytelling ist daher heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Geschichten dürfen dabei wenig komplex sein, müssen sich jedoch durch merkfähige Details auszeichnen und in ihrer Gänze eine emotionale Bindung erreichen. Allerdings – und dort liegt die Herausforderung – werden Emotionen nur dann zu Wissen und Erinnerungen, wenn die Geschichte vor Ort erlebbar wird und die Sehnsüchte der Gäste bedient.

Die Tourismusregion Eifel ist hier in einer hervorragenden Startposition. Die Firma TAO aus Österreich hat dazu das grundlegende Konzept entwickelt, welches die Kernkompetenz der Eifel das Thema “Natur erleben” aufgreift und in einer spannenden Metastory,​ dem “Kampf der Elemente” beschreibt. Der Wunsch nach freier Zeit, dem Gefühl der Muße zieht sich buchstäblich wie ein roter Faden von der Metastory zu den Geschichten der Vulkaneifel-Pfade.

Von “Wilden Gesellen bis hin zum Weg des Friedens” greifen die neuen Weggeschichten die Helden der Landschaft auf, zeigen Spannungsbögen und werden an den sogenannten Muße-Plätze für den Wanderer erlebbar. “Mach es richtig und bedeutend” – nach dieser Inszenierungsregel werden die Geschichten durch die Gestaltungselemente eines Symbols und sogenannter Erlebnislandkarten an Ort und Stelle begreifbar. Das Kerbholz der Müller, der Thron des Gottes Vulcanius oder die Gerolsteine als Zeugnis der beständigen Arbeit der Kyll verführen den Wanderer zum Innehalten und laden ein, anhand gezeichneter Karten und stilvollen Texten in die Geschichte des Weges einzutauchen.

Die Gastgeber der Vulkaneifel zeigten sich nach der Informationsveranstaltung überzeugt, dass gutes Storytelling bedeutet, die eigenen Produkte – in diesem Fall Wanderwege – wahrheitsgemäß und spannend darzustellen. Dementsprechend interessiert sind sie, als Kooperationspartner an der weiteren Umsetzung des Storytellings an den Vulkaneifel-Pfaden  mitzuwirken. Letztlich gilt es, mit dem Start der Wege ab dieser Wandersaison die geschaffenen Geschichten in Form von marktfähigen und buchbaren Angeboten den Besuchern der Eifel zugänglich zu machen.

Weitere Informationen:
Eifel Tourismus (ET) GmbH
Wolfgang Reh
Produktmanagement
E-Mail: reh@eifel.info
Telefon: 06551-96 56-0

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